Nährstoffreduktion
Pflanzenwurzeln nehmen Stickstoff und Phosphor direkt aus dem Wasser auf und entziehen Algen einen Teil ihrer Nahrungsgrundlage.
HS®schwimmende PflanzeninselFLOHS® Kommunen & Wasserwirtschaft
Naturnahe Gewässeraufwertung auf Grundlage wissenschaftlich untersuchter Wirkprinzipien schwimmender Pflanzeninseln. Zusätzliche Vegetationsflächen entstehen direkt auf dem Wasser – auch an befestigten Ufern und Kanälen.


Warum Pflanzeninseln?
In vielen kommunalen Gewässern fehlen natürliche Ufer- und Flachwasserzonen. Schwimmende Pflanzeninseln schaffen zusätzliche Vegetations- und Wurzelflächen direkt auf dem Wasser – auch an befestigten Kanälen, Stadtteichen und stark genutzten Ufern.
Pflanzenwurzeln nehmen Stickstoff und Phosphor direkt aus dem Wasser auf und entziehen Algen einen Teil ihrer Nahrungsgrundlage.
Zusätzliche Habitate und Rückzugsräume für Vögel, Fische, Amphibien und Insekten.
Schwimmende Pflanzeninseln schaffen zusätzliche Pflanzflächen, wenn natürliche Ufer- oder Flachwasserzonen fehlen.
Installation und laufende Pflege bleiben deutlich schlanker als bei vielen baulichen Renaturierungsmaßnahmen.
Die Insel nutzt vorhandene Wasserfläche – ohne zusätzliches Land in Anspruch zu nehmen.
Die schwimmende Konstruktion folgt Wasserstandsschwankungen automatisch.
FLOHS liefert die Pflanzeninsel sowie Beratung zur Pflanzenauswahl. Die Repositionspflanzen werden durch die Kommune oder den beauftragten Betrieb beschafft und sind nicht Teil des Lieferumfangs.


Biodiversität & Tierwelt
Schwimmende Pflanzeninseln schaffen zusätzliche Strukturen in oft stark anthropogen veränderten Gewässern.
Schlupfstrukturen an Pflanzenstängeln und ein größeres Nahrungsangebot.
Ruhige, deckungsreiche Bereiche sowie Schatten- und Schutzzonen.
Zusätzliche Rast-, Rückzugs- und mögliche Nistbereiche.
Ringelnattern, Eisvögel und Fledermäuse profitieren indirekt vom vielfältigeren Nahrungsnetz.
Konkrete Anwendungen
Die Materialwahl und Bepflanzung richten sich nach Nutzung, Belastung und gewünschter ökologischer Funktion.
Sind Uferbereiche stark durch Seebesucher genutzt, kann eine bepflanzte Entenbrücke zusätzliche Aufenthalts- und Rückzugsräume für Enten und andere Wassertiere schaffen. Wegen der höheren Belastung empfehlen wir das tragfähigere Repotex I-3. Durch eingetragene Samen kann sich die Vegetation mit der Zeit verändern und teilweise selbst erneuern.
Schwimmende Pflanzeninseln bringen Vegetation auf befestigte Kanäle, selbst wenn am Rand kein Platz für einen Grünstreifen vorhanden ist.
Blühende Sumpfzonenpflanzen bieten Bienen und anderen Bestäubern zusätzliche Nahrung. Geeignete Gräser ergänzen die Pflanzung und nehmen über ihre Wurzeln Nährstoffe aus dem Wasser auf.
Materialwahl & wissenschaftliche Grundlagen
Die Materialwahl richtet sich nach Inselgröße, Nutzungsziel und erwarteter Belastung.
FLOHS® Material-Tipp
Repotex I-2 ist das Standardmaterial für viele Pflanzeninseln. Wenn eine höhere Tragfähigkeit benötigt wird oder die Insel zusätzlich von Wasservögeln genutzt werden soll, empfehlen wir Repotex I-3.
Floating Treatment Wetlands werden international erforscht. Die Pflanzenwurzeln hängen frei im Wasser, nehmen Nährstoffe auf und bieten eine große besiedelbare Oberfläche.
Das Standardmaterial für viele Einsatzbereiche. Die Auswahl richtet sich nach Inselgröße, Nutzungsziel und erwarteter Belastung.
Die höhere Stegdichte bietet zusätzliche Stabilität und Tragkraft – etwa bei größeren Flächen oder einer Nutzung als Entenbrücke.
Forschung bestätigt die Nährstoffaufnahme durch schwimmende Pflanzeninseln. Die konkrete Wirkung hängt von Fläche, Pflanzenarten, Wassertemperatur und Nährstoffbelastung ab.

Ihr kommunales Gewässerprojekt
Erzählen Sie uns von Gewässertyp, Standort und Zielsetzung. Wir beraten Sie zu Größe, Material, Bepflanzung und den nächsten Planungsschritten.
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